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Die eigenen Werte kennen

   

Die eigenen Werte kennen

Schreibübungen helfen die eigenen Werte zu definieren. BILD: PEXELS

Die Wahl des passenden Jobs kann auf den ersten Blick ziemlich überfordernd wirken. Besonders Studierende haben Schwierigkeiten, den Übergang vom Uni- ins Arbeitsleben gelassen anzugehen, da dieser meist eine deutliche Veränderung von Alltag und Aufgaben mit sich bringt. Was helfen kann, ist eine klare Definition der eigenen Werte.

Wer sich seiner eigenen Werte bewusst ist, kann die Stellensuche und Angebotsbeschreibungen entsprechender Arbeitgeber unter den eigenen Wertekriterien betrachten und so eine klare und authentische Entscheidung treffen. Häufig findet die Orientierung bei der Jobauswahl zu sehr an äußeren gesellschaftlichen Normen oder dem Vorleben des nahen sozialen Umfeldes statt. Daher ist es wichtig zu hinterfragen, ob man überhaupt mit sich vereinbaren kann, einen Vollzeitjob wahrzunehmen, wie viel Urlaub man braucht und welches Gehalt einem ausreicht.

Auch die zu vergebende Position sollte genauer analysiert werden: Passt die Aufgabenbeschreibung zu einem? Sieht man sich in einer Führungsposition, als Teammitglied oder lieber eigenständig? Die Arbeitsstelle sollte nicht nur Verpflichtung darstellen, sondern auch Spaß und Erfüllung bringen. Dies sorgt für ein gesundes Umfeld, weniger Alltagsstress und mehr Zufriedenheit. Wer seine eigenen Wertevorstellungen missachtet, kann hingegen schnell auf Überforderung, Zweifel und Erschöpfung stoßen. Um die eigenen Werte festzustellen, helfen schon einfache Übungen, wie sich ehrlich zu fragen: „Was ist mir wichtig?“ und die Antworten am besten aufzuschreiben.

Die erste intuitive Eingebung ist meist die Richtige. Überbegriffe wie Arbeitszeiten, Freizeit, soziales Umfeld, Sicherheit und so weiter können dabei eine Stütze sein. Des Weiteren bieten Beratungsstellen oder Selbsttests Hilfestellungen bei der Suche. lps/LK. 
        

DEN ABSCHLUSS IN DER TASCHE

NACH AUSBILDUNG IN DEN JOB

Wer Studium und Ausbildung erfolgreich hinter sich gebracht hat, sieht sich nun mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Der Start in die Arbeitswelt steht bevor. Am besten beginnt man mit der Planung und Vorbereitung im letzten Ausbildungsjahr beziehungsweise Semester. Somit besteht die Chance, einen fließenden Übergang zu gewährleisten. Auszubildende sollten prüfen, wie die Übernahmechancen zu ihrem derzeitigen Betrieb stehen.

Ein Recht auf Übernahme gibt es nicht! Wenn keine Chance auf eine Übernahme besteht, sollte man sich auf Stellensuche machen und Bewerbungen schreiben. Für entsprechende Vorstellungsgespräche darf man sich vom Betrieb freistellen lassen. Wenn es nicht zu einem nahtlosen Übergang nach dem Abschluss kommt, müssen sich Auszubildende bei der Agentur für Arbeit arbeitslos melden. Sie haben dann Anspruch auf Arbeitslosengeld. Für Hochschulabsolventen sieht es ähnlich aus.

Da das Studium häufig weniger praxisbezogen ist als eine Ausbildung, lohnt sich eine frühzeitige und umfassende Recherche sowie der Austausch mit anderen Absolventen, welche Möglichkeiten die gewählte Fachrichtung eröffnet. Meist ist das Angebot größer als erwartet. Eventuell können Kontakte aus bereits absolvierten Praktika erste Türen öffnen. lps/LK.