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Sonderveröffentlichung
Themenspecial Helfer in schweren Stunden/Grabpflege im Frühjahr

Die letzte Aufgabe

Grabmal: Hier ist keine Eile geboten

Grabmäler gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. BILD: PIXABAY.DE

3.03.2021

Ein Kreuz oder ein Grabstein sind häufig die letzten Dinge, welche an ein vergangenes Leben erinnern. Daher legen viele Angehörige großen Wert auf die Auswahl und Gestaltung des Grabmahls. Für die Hinterbliebenen beginnt die eigentliche Trauer aufgrund der vielen Aufgaben nach dem Tod eines geliebten Menschen häufig erst nach ein paar Wochen oder gar Monaten.

Einen Abschluss kann das Setzen eines Grabsteins bilden. Dieser sollte erst dann ausgewählt werden, wenn man in der Lage ist, mit etwas Abstand über Persönliches des Verstorbenen zu sprechen und den Stein zu gestalten.

Eile ist in diesem Fall nicht geboten. Das Grabmal kann auch lange nach der Beerdigung noch aufgestellt werden. Es gibt keine Vorschriften, wann ein Stein, eine Platte oder ein festes Kreuz auf das Grab gesetzt werden muss. Einige Friedhofssatzungen haben lediglich grobe Vorgaben, welche unter anderem definieren, dass das Grab sechs Monate nach der Beisetzung würdevoll hergerichtet sein muss.

Dies schließt ein Grabmal jedoch nicht mit ein. Bei Bestattungen von Särgen warten Steinmetze in der Regel mindestens sechs Monate, damit sich die Erde ausreichend setzen kann. Bei Urnenbestattungen ist dies hingegen nicht nötig. Dennoch warten auch in diesem Fall viele Hinterbliebene mit der Wahl eines Grabmals. Denn steht dieses, hat das für die Trauernden eine Form von Finalität, was ihnen emotional schwerfällt. Professionelle Steinmetze raten den Trauernden daher, sich erst mal so viel Zeit wie nötig für die Emotionen zu geben.

Vorgaben gibt es für die Gestaltung der Grabmale in der Regel nicht. Ausnahmen betreffen unter Umständen Gemeinschaftsanlagen von Urnen. In diesem Fall ist häufig der Typ und die Größe der Beschriftung vorgegeben, damit das Erscheinungsbild einheitlich bleibt. Wer etwas Individuelles möchte, muss ein einzelnes Grab wählen. lps/Bi.

Die Bestattung zu Lebzeiten Planen

Bestattungsvorsorge

Das Abschließen eines Bestattungsvorsorgevertrags, auch Bestattungsverfügung genannt, hat einige Vorteile, weshalb immer mehr Menschen ihre Bestattung zu Lebzeiten planen. Im Bestattungsvorsorgevertrag werden die Rahmenbedingungen der eigenen Bestattung geregelt, was einige Vorteile mit sich bringt. Einerseits kann die Bestattung ganz nach den eigenen Vorstellungen gestaltet werden und andererseits müssen die Bestattungskosten nicht von Familienmitgliedern getragen werden. Hierbei wird in der Regel zwischen einer Erdbestattung und einer Feuerbestattung unterschieden. Die Grabart, also ob es sich um ein Reihengrab oder ein Wahlgrab handelt, sowie der bevorzugte Friedhof sind ebenfalls Bestandteil eines Bestattungsvorsorgevertrags. Auch die Gestaltung der Trauerfeier lässt sich zu Lebzeiten organisieren und im Vertrag schriftlich fixieren. Eine Bestattungsvorsorge kann ein Gefühl von Sicherheit schaffen, da die Person weiß, dass nach ihrem Tod alle wichtigen Dinge geregelt sind und die jeweiligen Familienmitglieder im Trauerfall möglichst entlastet werden. Ein Bestattungsvorsorgevertrag kann in jedem Bestattungsunternehmen oder bei der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG abgeschlossen werden. lps/Jm.

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