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„E-Bike wird normales Fahrrad sehr weit in Ecke drücken“

Nachhaltige Mobilität: „Trend hin zum Pedelec ist nach wie vor groß“

Das E-Bike ist hierzulande längst mehr als eine echte Alternative zum normalen Fahrrad. In Zeiten des voranschreitenden Klimawandels kaufen sich immer mehr Bürger ein Pedelec. BILD: DPA

18.07.2022

Die Elektromobilität ist in Deutschlandweiter auf dem Vormarsch–doch es gibt bei den Pkw noch viel Potenzial und Luft nach oben. Das E-Bike hingegen befindet sich auf einem guten Weg.

Die Umweltbilanz bei heutigen Elektro-Autos ist, nach Ansicht von Branchen-Experten, besser als bei Verbrennern. Speziell die Akku-Produktion ist allerdings in Sachen Energieaufwand und Rohstoffeinsatz noch nicht optimal. E-Autos werden trotz der Akku-Produktion nach durchschnittlich 8,5 Jahren umweltfreundlicher als Verbrenner.

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Viel weiter ist man in dieser Hinsicht bei den Drahteseln. Die Situation gestaltet sich hier äußerst erfreulich – und das Ende der Fahnenstange scheint noch längst nicht erreicht. Denn hierbei bieten sich noch viele Möglichkeiten.

„Die Nachfrage ist da“

„Der Trend hin zum Pedelec ist nach wie vor groß“, sagt Marvin Esser, Geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Zweirad-Unternehmens in Tauberbischofsheim. „Die Nachfrage ist da, jedoch ist die Nachfrage nicht aufgrund der Spritpreise oder der sonstigen Verteuerung des Lebensunterhaltes erhöht, sondern das Produkt ist im Trend und begehrt.“ Das E-Bike erfreut sich also großer Resonanz – allerdings nicht unbedingt als Ersatz zum Pkw. „Ich würde sagen, dass maximal zwei bis vier Prozent bei uns sich ein E-Bike als Ersatz zum Auto für die Arbeit oder ähnliche Fahrten zugelegt haben“, so der Experte.

„Hier sind wir Deutschen etwas zu schmerzfrei, was den Preis an der Zapfsäule angeht.“ Wenn hier fünf Euro stehen, fahren viele trotzdem. „Das Umdenken passiert schon bei dem einen oder anderen, aber sehr langsam.“

Bei der aktuellen wirtschaftlichen und preislichen Entwicklung gehe die Branche davon aus, dass das E-Bike in Zukunft natürlich für einige als Fortbewegungsmittel eine Rolle spielen werde.

Normales Rad verschwindet nicht

„Das E-Bike wird auf lange Sicht das normale Fahrrad natürlich sehr weit in die Ecke drücken“, ist Marvin Esser überzeugt. Es werde den herkömmlichen Drahtesel jedoch nie ganz vom Markt verdrängen können – allein durch den doch deutlichen Anschaffungspreis. „Aktuell werden von Erwachsenen 80 Prozent E-Bikes und 20 Prozent Fahrräder gekauft.“ KLAUS T. MENDE

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