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Sonderveröffentlichung
Themenspecial Nach gelungenem Umbau erstrahlt Backstube & Caféhaus Müssig Walldürn in neuem Glanz

Eine perfekte Investition in die Zukunft

Backstube & Caféhaus Müssig: Nach rund zweijähriger Bauzeit erstrahlt das neue Café und die Bäckerei in modernem Design / Bereits in vierter Generation

Felix, Peter und Karin Müssig vor Walldürner Spezialitäten – die gibt es in der neuen Backstube auch ohne Walldürner Wallfahrt. BILD: ADRIAN BROSCH

24.05.2021

Walldürn. Wie gut Tradition und Moderne miteinander harmonieren können, beweist das neu gestaltete Caféhaus der Bäckerei Müssig in der Oberen Vorstadtstraße: In rund zweijähriger Bauzeit erfolgte eine umfassende Neukonzeption der Räumlichkeiten, die durch den Zukauf des seit vielen Jahren unbewohnten Nachbar-Anwesens Breunig ermöglicht wurden.

„Die eigentliche Idee bestand darin, das Haus Breunig mit neuem Leben zu erfüllen und gleichsam dessen Fassade aus dem Jahr 1845 mit dem nostalgischen Torbogen zu erhalten“, erklären Peter und Karin Müssig, die den 1899 gegründeten Betrieb seit 1998 in vierter Generation führen.
 

Architekturbüro Paar

Das eigentliche Konzept wurde im Sommer 2017 der Stadtverwaltung vorgestellt und stieß auf durchweg positive Resonanz. So konnte das zuletzt im Besitz der Stadt Walldürn befindliche „Haus Breunig“ schließlich im Februar 2018 erworben werden. Die größte Herausforderung bestand in den unterschiedlichen Geschosshöhen des bestehenden Anwesens und dem „Haus Breunig“, wie Karin Müssig bemerkt. Hier behalf man sich mit der Entfernung eines Zwischenbodens im linken Teil des Breunig-Hauses, mittels aufwendiger Stützmaßnahmen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: „Alle Wünsche wie der barrierefreie Anschluss an die Bäckerei, der gemütliche Sitzbereich, barrierefreie Toiletten, das großzügig geschnittene Tagescafé mit Selbstbedienung konnten erfüllt werden“, freut sich Peter Müssig. Durch die Umgestaltung des Verkaufsraumes mit moderner gerader Theke wurde der Bereich um die Backöfen in der Backstube deutlich größer. Hier entstanden ein größerer Konditorei-Bereich und genügend Platz für die Langzeitführung der Brote. Hiervon konnten sich die Kunden bereits während des dreiwöchigen Umbaus überzeugen, als der Verkaufsraum direkt in die Backstube verlegt wurde. Nach der Fertigstellung genießt man das offene Ambiente im Verkaufsraum mit direktem Blick in die Backstube.

Der neue Cafébereich überzeugt mit bodentiefen Fenstern, bei knapp vier Metern Raumhöhe, gemütlichen Sitzbereichen für etwa 60 Personen und nicht zuletzt mit der sonnigen Cafe-Terrasse mit weiteren 20 Plätzen im Innenhof.

In der „offenen Snackküche“ werden belegte Brötchen, Frühstücksarrangements und mancher kleine Imbiss frisch zubereitet. Weiterhin bleibt man der Philosophie der „kurzen Wege“ treu. Das beginnt mit regionalen Rohstoffen – so kommt das Mehl ausschließlich aus der „Ottenmühle“ bei Riedern. Die handwerklich überwiegend nach alten Hausrezepten hergestellten Backwaren werden mehrmals täglich frisch gebacken und direkt über die Theke verkauft. Wer am Wochenende vorbei schaut, sollte nicht versäumen, sich einen der üppig gefüllten Hefe-Nuss-Zöpfe mitzunehmen – diese sind die Spezialität des Hauses.

Der im Oktober 2019 begonnene Umbau konnte vor wenigen Tagen fertiggestellt werden und versteht sich nicht zuletzt als Investition in die Zukunft – die erfreulicherweise in der eigenen Familie zu finden ist: „Unser Sohn Felix arbeitet als Bäckermeister und Betriebswirt des Handwerks kräftig mit, erklären die Eheleute Müssig, zu deren Familie auch Tochter Emily gehört, die der Inneneinrichtung den letzten Schliff gab und viele kreativen Ideen einbrachte.

Besonders loben sie weiterhin die erstklassige Zusammenarbeit mit den Architekten Ramona und Dieter Paar (Walldürn) sowie den zumeist örtlichen Handwerkern, mit denen man auch schon die letzten Modernisierungen umgesetzt hatte. „Es lief alles Hand in Hand“, lobt Peter Müssig die Zuverlässigkeit der Handwerker.

Nun blickt man mit positiver Stimmung in die Zukunft – angesichts derzeit sinkender Corona-Inzidenzen dürfte auch der Cafébereich bald geöffnet werden. Adrian Brosch

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