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Für eine bessere Welt

GREEN JOBS: Sie stehen für Berufe, bei denen die Arbeit mit dem Umweltschutz verbunden sind

Für eine bessere Welt

Bei den Berufseinsteigern werden die Jobs im ökologischen Bereich beliebter. BILD: Pixabay

Immer mehr Unternehmen sind sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst. Sie fördern nicht nur ein wertschätzendes Arbeitsklima innerhalb der Organisation, sondern sie fokussieren sich auch in ihren unternehmerischen Richtlinien auf mehr Umweltfreundlichkeit, Nachhaltigkeit und Menschlichkeit.Sie möchten klimaneutraler wirtschaften, um den begrenzten Ressourcen auf der Erde, dem Rückgang der Artenvielfalt und dem Klimawandel Rechnung zu tragen. „Green Jobs“ beziehungsweise „Grüne Jobs“ stehen für die Berufe, bei denen die Arbeit mit dem Umweltschutz verbunden ist. Die möglichen Arbeitsgebiete finden sich zum Beispiel im Bereich der erneuerbaren Energien, der Elektromobilität sowie dem Umwelt-, Tier- und Naturschutz. Im weiteren Sinne zählen ebenso Berufsfelder mit einer hohen sozialen Verantwortung dazu.Potenzielle Arbeitgeber für nachhaltige Jobs können die Banken sein, die sich verpflichten, transparent, sozial und umweltverträglich zu wirtschaften. Ansonsten gehören Bioläden, Waldkindergärten oder bestimmte Bildungsinitiativen dazu, die die jungen Menschen zu einem eigenverantwortlichen Dasein und der Übernahme von gesellschaftlicher, ökologischer und sozialer Verantwortung anregen. Das übergeordnete Ziel dieser Jobs ist es, dass jeder Arbeitnehmer, Selbstständige, Auszubildende oder Praktikant seinen Teil zu einer umweltbewussten, nachhaltig lebenden, demokratischen und friedlichen Gesellschaft beitragen kann. lps/Jv.

Lage auf dem Ausbildungsmarkt

Ausbildungsplatz sucht Azubi

Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt hat sich aus Sicht des Deutschen Industrie- und Handelskammertages noch einmal verschärft. „Die Bewerbersituation spitzt sich zu“, sagte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks. Das könne man beschreiben mit dem Satz: „Ausbildungsplatz sucht Azubi.“ Noch nie sei es für Betriebe schwieriger gewesen, geeignete Azubis zu finden. Der DIHK sprach von alarmierenden Ergebnissen einer Erhebung unter bundesweit rund 15 000 Ausbildungsbetrieben. Mehr als vier von zehn IHK-Ausbildungsbetrieben hätten im vergangenen Jahr nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen können. Dies sei ein Allzeithoch. Von diesen Unternehmen habe mehr als jedes dritte keine einzige Bewerbung erhalten. Durch Corona-bedingte Einschränkungen seien Berufsorientierung, Berufsberatung und Ausbildungsplatzsuche weiterhin erheblich erschwert. Dazu komme die demografische Entwicklung. dpa