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Sonderveröffentlichung
Themenspecial Steuerberater aus der Region

Für wen gilt der Stichtag?

Fristen der Einkommensteuererklärung: Zum 31. Juli des Folgejahrs

Fristen für die Einkommensteuererklärung sollten nicht versäumt werden. BILD: PEXELS

11.02.2022

Ein verhältnismäßig großer Personenkreis ist zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet. Man sollte sich an die gesetzlichen Fristen halten, denn sonst drohen Verspätungszuschläge, Zwangsgelder, Steuerschätzungen und Zinsen. Um das zu umgehen, sollte die Frist zum 31. Juli des Folgejahres in Fleisch und Blut übergehen.

Aber für wen gilt dieser Stichtaggenau? Er betrifft Verheiratete, die sich gemeinsam steuerlich veranschlagen lassen, Ehepartner mit Steuerklasse 6, Personen mit einem individuellen Freibetrag auf ihrer Lohnsteuerkarte, Menschen, die über 410 Euro jährlich an Lohnersatzleistungen (Arbeitslosen-, Kranken-, Eltern- oder Kurzarbeitergeld) erhalten haben sowie Personen, die weitere Einkünfte (beispielsweise aus Vermietung und Verpachtung) über 410 Euro im Jahr erzielt haben und Selbstständige, die Ihr Einkommen bislang nicht gänzlich versteuerten.

Arbeitnehmer sind grundsätzlich nicht zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet, da sie bereits ihre Steuern, im Rahmen ihres Bruttogehaltes, abgeführt haben. Möchten sie den noch eine Steuererklärung einreichen, weil sie beispielsweise Steuererleichterungen erwarten, haben sie vier Jahre länger Zeit. Das bedeutet im Klartext: Die Steuererklärung für das Jahr 2021 kann bis zum 31.12.2025 bei der Finanzbehörde eingereicht werden.

Sofern der unwahrscheinliche Fall auftritt und keine Rückerstattung erfolgt, können Arbeitnehmer innerhalb eines Monats Einspruch einlegen und ihre Steuererklärung zurückziehen. Steuerberater können in jedem Fall nähere Auskünfte geben. lps/AM 


Besondere Qualifizierung

Ähnlich den Fachanwälten können sich Steuerberater als Fachberater mit besonderen Kenntnissen in einem Fachgebiet qualifizieren. Dafür haben die Bundessteuerberaterkammer Möglichkeiten der Spezialisierung geschaffen. Verlangt werden überdurchschnittliche praktische und theoretische Kenntnisse, die sich ausgebildete Steuerberater in Lehrgängen aneignen und die sie zusätzlich durch den Nachweis zahlreicher Fälle aus ihrer Praxis belegen müssen. Wer die Fachbezeichnung in den Bereichen Vermögens-/Finanzplanung, Internationale Rechnungslegung, Controlling/Finanzwirtschaft und Sanierung/ Insolvenzverwaltung erworben hat, ist zur Fortbildung verpflichtet und hat die Teilnahme an entsprechenden Veranstaltungen gegenüber der Steuerberaterkammer jeweils nachzuweisen. lps/Cb 
    

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