1. Block für Werbung geeignet (1. echter Block 10014/1044)
Werbung wurde explizit für die Seite ausgeschaltet
Sonderveröffentlichung
Themenspecial fn mobil - Alles, was Menschen bewegt!

Glaube an dich und gib niemals auf

Chris Bennet Bröker: In der Bewegung eine Einheit mit dem Ball / Vize-Weltmeister und dreifacher Deutscher Meister unterrichtet in Dornberg

Football-Freestyle-Profi Chris Bennet Bröker. Er wird auf der Aktionsbühne nicht nur seine Fähigkeiten im Umgang mit einem Fußball zeigen, sondern auch einen Vortrag zum Thema „Brainkinetik“ halten. BILD: BRÖKER

16.07.2022
Elektrotechnik K. Weiter

Mit Leichtigkeit balanciert er den Ball von einer Seite des Kopfes zur anderen, dann jongliert er das runde Leder auf der Fußsohle: Freestyle-Footballer Chris Bennet Bröker, der in seiner Disziplin dreifacher Deutscher Meister und Vize-Weltmeister ist. 

Chris Bennet Bröker bewegt sich geschmeidig, ist gelassen und hat meistens ein Lächeln im Gesicht. Und wer ihn mit dem Ball erlebt, für den bekommt das Wort Ballgefühl eine ganz neue Bedeutung. Unglaublich faszinierend! Wenn er mit dem beliebten Spielgerät eins wird und Präzisionsarbeit leistet, kommt der Betrachter aus dem Staunen nicht heraus.

Mit fünf Jahren Fußball gespielt

„Mit dem Ball konnte ich schon als kleiner Junge gut umgehen“, erzählt der heute 23-Jährige im Rückblick. Seinen Eltern sei das keineswegs entgangen. „Sie haben mich gefördert und sind mit mir extra in die Indoor-Soccerhalle nach Crailsheim gefahren oder zum Fußball-Einzeltraining“, erzählt er.

Dabei seien sie immer gelassen geblieben und hätten ihn nicht unter Druck gesetzt. „Sie wollten mich einfach fördern und haben mich hingefahren. Und ich konnte nicht genug kriegen“, schmunzelt der Sportler.

Stadtwerk Tauberfranken

Bei Fußballcamp Feuer gefangen

Mit fünf Jahren hat er Fußball gespielt, mit sieben Jahren kam Tennis dazu und später folgte Tischtennis. „Freestyle hat für mich im Fußballcamp begonnen. Da war ein Profi da und ich habe Feuer gefangen“, so Chris Bennet Bröker im Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten. Damals war er zwölf Jahre alt.

„Im Freestyle kann ich meine Einzigartigkeit ausdrücken“, ist der Sportler überzeugt. „Wenn dann ein neuer Move oder eine neue Kombination aus mehreren Tricks endlich funktioniert, bekomme ich unbeschreibliche Glücksgefühle“, schildert der junge Mann im Gespräch mit den FN. Trotz der oft großen Anstrengung versuche er, bei allem Freude zu haben. „Denn wenn ich etwas gelernt habe, ist es, dass ich in einem guten Zustand und mit viel Freude am besten lernen und mich entwickeln kann.“ Genau diese Erfahrung lässt er auch in das Training in Sportvereinen, Volkshochschule oder im Einzeltraining einfließen. Wo immer er Kurse anbietet.

Jahrelange und kontinuierliche Trainingsarbeit haben ihn dahin gebracht, wo er heute ist. Jeden Tag übt er seine Tricks zwei bis drei Stunden, um im wahrsten Sinne des Wortes am Ball zu bleiben.

Der gebürtige Boxberger lebt in Trennfurt am Main und hat sein Trainingszentrum bei seiner Freundin Alina Englert auf dem Freizeit- und Ferienreiterhof in Dornberg im Odenwald.

Freude auf Einzeltraining

„Auch bei den Feriengästen hier kommt das Training mit dem Ball gut an und gerade die jungen Gäste freuen sich auf das Einzeltraining“, weißer aus Erfahrung. Auf dem weitläufigen Gelände des Ferienhofs hat er sich ein Freiluft-Areal mit Kunstrasen eingerichtet und auch im Innenbereich gibt es eine Trainingsmöglichkeit.

„Dabei steht für mich der Mensch immer im Mittelpunkt, nicht der Sportler“, verdeutlicht der 23-Jährige. Wer zu viel mit seinem Stress beschäftigt sei, könne auch seine sportliche Leistung nicht abrufen. „Deshalb sollte man die Ziele nicht zu hoch stecken und Schritt für Schritt vorwärtsgehen.“

Persönliche Entwicklung

Im Gegensatz zum „normalen“ Fußball habe er durch Football Freestyle etwas Einzigartiges. „Etwas, was mich seitdem auszeichnet. Außerdem habe ich eine persönliche Entwicklung gemacht und mich vom schüchternen Jungen zu einem selbstbewussten Freestyle Profi entwickelt.“ Genau dieses Selbstbewusstsein will er auch bei den Kindern stärken, die in sein Training kommen.

Durch sein langjähriges Brainkinetik-Training habe er sich bereits viele wichtige Fähigkeiten und Charaktereigenschaften für das Freestylen angeeignet. Doch was ist eigentlich Brainkinetik? „Das Gehirn steuert jede Bewegung. Wenn aber eine Blockade da ist, kann der Körper die Bewegungen nicht so gut durchführen“, erklärt der Freestyler.

Bei Brainkinetik führe man neuartige und ungewohnte Übungen, zum Beispiel Überkreuzbewegungen mit den Armen, aus. So viele Körperteile wie möglich sollen bei diesem Training in Verbindung kommen.

Durch das Training entwickle man sich in seiner Persönlichkeit, werde mutiger, konzentrierter und gelassener. „Oder man kann an Dingen dran bleiben, auch wenn sie nicht von Anfang an funktionieren. Und niemals aufgeben“, so seine Devise.

Übe ein Gegner im Fußball beispielsweise starkes Pressing aus, könne man mit Brainkinetik-Training auf jeden Fall einen kühlen Kopf bewahren und müsse den Ball nicht einfach hektisch wegkicken. Außerdem habe er sein Gehirn gut trainiert und vernetzt und damit eine wichtige Basis für die komplexen und koordinativ anspruchsvollen Bewegungen beim Football Freestyle geschaffen.

Viele Hirndimensionen ansprechen

Deshalb sei es wichtig, im Training so viele Gerhirndimensionen wie möglich anzusprechen. „Am besten trainiert man dreidimensional“, meint der Freestyler.

Grundsätzlich sei das aber nicht nur für den Sport von Bedeutung, sondern für jede Konzentration im Alltag. „Man kann viel besser Lösungswege erarbeiten und in Stresssituationen gelassener bleiben“, hat Chris Bennet Bröker gelernt. Natürlich sei es um so besser, je früher man mit Brainkinetik anfängt.

„Trotzdem ist es nie zu spät und auch eine Prävention gegen Demenz“, erklärt der Student der Fitnessökonomie und Fitnesswissenschaften. Die Scheine hat der Sportler bereits alle absolviert. Zurzeit schreibt er an seiner Bachelor-Arbeit.

Neben dem Studium ist er selbständig. Seine Aufgabenbereiche sind vor allem die Organisation und Durchführung von Trainings, Workshops und Kurse im Bereich Fußball, Gesundheits-, Fitness- und Persönlichkeitsentwicklung.

Als Football Freestyle Profi nimmt er natürlich an zahlreichen Wettbewerben und Meisterschaften teil und wird auch für Freestyle Shows gebucht, was aufgrund der Pandemie zur zeit eher weniger stattfindet.

Vereine oder Einzelpersonen, die ein Training bei Chris Bröker buchen möchten, wenden sich an chris.broeker@brainkinetik.de. Seine Internetseite ist zu finden unter www.cbbfootballfreestyle.de im Internet. DANIELA KÄFLEIN

FOOTBALL FREESTYLE

Im Rahmen der Messe „FNmobil“ am Sonntag, 24. Juli, in Tauberbischofsheim wir der Professional Football Freestyler & Brainkinetik-Trainer Chris Bennet Bröker um 11.45 Uhr und um 14.15 Uhr eine Football Freestyle Show zeigen. Moderiert werden die Shows Fabian Greulich (FN-Chefredakteur).

Weitere Artikel
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,Auszubildende, die selbstständig und aktiv mit Engagement, Kreativität und Technikaffinität ihre Ausbildung gestalten, sind in allen Betrieben gefragt. Zudem wird ... [mehr]
Hilfe, lauter neue Kollegen! Und was, wenn es mir da nicht gefällt? Die Ausbildung stellt einen prägenden Einschnitt dar. Mit diesen Tipps muss niemand den Wechseln ins Berufsleben fürchten.Nach... [mehr]
Scheuermann + Heilig – Performing Perfection steht für mehr als 60 Jahre Erfahrung in der Stanz- und Umformtechnologie. Das Zusammenspiel aus technischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen... [mehr]