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Große Unterschiede zwischen Stadt und Land

Mobilität der Zukunft: Carsharing erfreut sich steigender Beliebtheit – auch in und um Bad Mergentheim durch den Verein „Taubermobil“

Ein Pkw parkt auf einem Parkplatz eines Carsharing-Anbieters. Besonders in Großstädten erfreut sich Carsharing großer Beleibtheit. Auch in Bad Mergentheim wird dies seit geraumer Zeit offeriert. BILD: DPA

17.07.2022

Der Verein Carsharing erfreut sich steigender Beliebtheit. „Taubermobil“ in Bad Mergentheim will sein erfolgreiches Projekt, das in jüngster Vergangenheit bereits ausgezeichnet wurde, weiter voranbringen – und sieht auch in der Region Potenzial. 

Der Verein „Taubermobil“ wurde 2016 aus der Taufe gehoben, wie Dorothea Grebbin, einer der Vorsitzenden, gegenüber den Fränkischen Nachrichten erklärt. Seit März 2017 können die Mitglieder drei Fahrzeuge, darunter ein E-Auto nutzen, die an unterschiedlichen Stellplätzen stehen.

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Papier zur Verkehrswende

Als „sehr wichtig“ bezeichnet Grebbin das Carsharing als Teil der künftigen Mobilität in Deutschland. „In diesem Zusammenhang verweise ich auf Veröffentlichungen des Bundesverbands Carsharing.“ Im vergangenen Jahr habe es beispielsweise ein Papier zur Verkehrswende gegeben. Darin sei mit Zahlen belegt worden, dass „der Rückgang der CO2-Emission nur über die Zahl der Fahrzeuge im Straßenverkehr und nicht allein durch den Ersatz konventioneller Fahrzeug-Antriebe durch Elektro-Mobilität erreicht werden kann“. Die gewünschte Mobilität werde garantiert durch den Mix verschiedener Angebote wie Carsharing,ÖPNV, Fahrrad oder anderes. Bei einem Blick auf die aktuelle Lagehierzulande istdieVorsitzende überzeugt, dass „wir im internationalen Vergleichnicht schlechtdastehen“. Doch inzwischen hätten auch andere Länder nachgezogen.

In Deutschland sei Carsharing übrigens von engagierten Bürgern „erfunden und aufgebaut“ worden, sodass es vom Ursprungher „ehrenamtlich und nutzerfreundlich organisiert wurde und in weiten Teilen noch wird“. Allerdings gebe es weiterhin einen großen Unterschied zwischen Stadt und Land. „Im städtischen Bereich wird Carsharing weiterhin ansteigen, da dort die E-Mobilität ein ideales Angebot darstellt“, ist Grebbin überzeugt. „Im ländlichen Raum gibt es auch Bedarf, aber in einem Umfang, der immer schwieriger ohne Förderung kostendeckend angeboten werden kann.“

Positive Erfahrungen

Was die Große Kreisstadt Bad Mergentheim angehe, seien die Erfahrungen in den ersten Jahren „sehr positiv“. Das Angebot habe gestimmt und die Nutzungszahlen hätten von Beginn an über den Erwartungen gelegen. „Entgegen den Prognosen für den ländlichen Raum gewannen wir mehrere Nutzer für das Carsharing, die dadurch auf ein eigenes Fahrzeug verzichten.“ So werde dieses Angebot es auch immer wieder mal für längere Dienst oder Urlaubsreisen genutzt. „Bei Bedarf sind ein Transport- und ein Fahrradanhänger zusätzlich buchbar“, betont Dorothea Grebbin. Die Zahl der Wagen sei inzwischen aufgestockt worden. Seit 2020 stehe ein weiteres E-Fahrzeug am Bahnhof in Bad Mergentheim für Mitglieder des Vereins und auch für die Öffentlichkeit zur Verfügung. „Im Augenblick ist die Zahl der Fahrzeuge ausreichend für den Bedarf. Sobald sich hieran etwas ändert, wird natürlich reagiert“, blickt die Vorsitzende nach vorn. Sie hofft, dass das Carsharing bald aus dem Nischen-Dasein herauskomme. Und wenn sich dann die Kommune und Betriebe ein klinkten und das Ziel ,die Zahl der privaten Pkw zu verringern, in den Fokus gerate, „ergibt sich hier eine neue Situation“.

Neue Rahmenbedingungen

Die Idee bei der Gründung des Vereins sei gewesen, dass „Bad Mergentheim den Anfang macht und die Erfahrungen und das Know-how bei Interesse weiteren Initiativen im Kreis zur Verfügungstellt und berät“. Die aktuelle Entwicklung hin zur E-Mobilität machen unneue Rahmenbedingungen nötig und werde nur mit Partnern wie dem Stadtwerk zu bewältigen sein. KLAUS T. MENDE


Ein elektrischer Freizeitspaß

 
Die elektronische Mobilität gewinnt weltweit und auch in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass elektronische Lösungen sich nicht nur im Personenverkehr durchsetzen, sondern auch in der Freizeitgestaltung eine größere Bedeutung erlangen.

Eine der wohl bekanntesten Erscheinungen dieser Art ist der Segway. Hierbei handelt es sich um ein elektronisches Fortbewegungsmittel, das im Stehen gefahren und durch die Verlagerung des eigenen Körpergewichts gesteuert wird. Auch wenn dies zunächst nahelegt, dass ein Umfallen wahrscheinlich ist, so ist dies nicht der Fall. Ein ausgeklügeltes System aus Gegengewichten verhindert im Normalfall ein zu weites nach vorne Lehnen.

Auch die Einsatzmöglichkeiten des Segway wachsen stetig. Im Straßenbild kann man häufig Gruppen von Menschen auf Segways antreffen, die das Gerät für das bequeme Absolvieren einer Stadtführung benutzen.

Doch auch außerhalb der Freizeitgestaltung findet der Segway inzwischen Verwendung. Im Grunde genommen kann ein Segway in allen Situationen eingesetzt werden, in denen sonst längere Strecken zu Fuß zurückgelegt werden müssten. Daher werden die Geräte immer häufiger auch von Sicherheitskräften in den Städten oder aber an Flughäfen eingesetzt.

Hier bietet sich die Verwendung auch an, da der erhöhte Stand einen guten Überblick über Menschenmengen bietet. Falls man die Gelegenheit zum Ausprobieren eines Segways erhält, ist dies ein kurzweiliges und spaßiges Erlebnis. lps/Moe.

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