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Themenspecial Helfer in schweren Stunden/Grabpflege im Frühjahr

Hilfreicher Partner

Bestatter: Sie bieten fachkundige und schnelle Hilfe und sind Ansprechpartner

Bestatter helfen einem bei der Organisation der Beisetzung. BILD: PIXABAY.DE

3.03.2021

Stirbt ein geliebter Mensch, sind die Angehörigen oft mit ihren Gefühlen überfordert und wissen nicht, was als nächsten zu tun ist. Viele Aufgaben stürzen auf die Hinterbliebene nein. Dabei kann es hilfreich sein, einen Partner oder Berater an seiner Seite zu haben, der viele der anstehenden Aufgaben übernimmt.

Häufig fällt diese Aufgabe dem Bestatter zu. Bei einem absehbaren Todesfall ist es daher durchaus sinnvoll, bereits vor dem Tod ein Beratungsgespräch bei einem vertrauten Bestatter durchzuführen. Im Ernstfall steht das Fachpersonal jedoch auch kurzfristig zur Verfügung, auch am Wochenende oder an Feiertagen.

Nach Eintritt des Todes eines geliebten Menschen muss zudem ein Arzt informiert werden, sofern dies nicht bereits geschehen ist. Dieser bestätigt den Tod und stellt die Todesbescheinigung aus. Dieses Dokument ist von enormer Wichtigkeit. Denn ohne dieses darf der Bestatter den Verstorbenen nicht abholen. Die Überführung eines Toten muss nicht sofort erfolgen. Wenn gewünscht, kann noch bis zu 36 Stunden der Verbleib am Sterbeort erlaubt werden, beispielweise um Abschied zu nehmen.

Nach der Abholung beginnt die Arbeit des Bestattungsunternehmens. Für das Beratungsgespräch sind noch einige wichtige Dokumente beizufügen, unter anderem die Geburts- und Sterbeurkunde sowie Personalausweis, Krankenversicherungskarte und gegebenenfalls Rentenunterlagen.

Für das Fachpersonal ist vor allem Fingerspitzengefühl gefragt. Schließlich sind diese häufig die ersten, die mit den trauernden Hinterbliebenen in Kontakt treten. Bei einem Gespräch sind daher Menschenkenntnis und Einfühlvermögen von großer Wichtigkeit. Die Trauernden befinden sich schließlich in einer absoluten Ausnahmesituation und benötigen emotionale Zuwendung.

In dem Gespräch werden neben organisatorischen Inhalten auch Details über das Leben und Wesen des Verstorbenen ausgetauscht. lps/Bi.

Was bei einem Todesfall zu tun ist

■ Stirbt ein Angehöriger, so müssen trotz Bestürzung und Trauer zeitnah einige konkrete Schritte unternommen. Diese Checkliste – die keinen Anspruch auf absolute Vollständigkeit oder Allgemeingültigkeit erhebt – soll helfen, einige wichtige Aufgaben Schritt für Schritt abzuarbeiten:

■ Als Erstes ist ein Arzt zu verständigen, der den Tod feststellen muss und eine Todesbescheinigung ausstellt. Diese Bescheinigung braucht unter anderem das Bestattungsunternehmen, um tätig werden zu können.

■ Ein Bestattungsunternehmen verständigen. Der Tote darf bis zu 36 Stunden zu Hause bleiben, das weitere Vorgehen und der Termin für die Beisetzung sollten aber zeitnah mit dem Bestatter besprochen werden. Dieser kann auch helfen, in den folgenden Stunden und Tagen mit den entsprechenden Stellen – Standesamt der Kommune, Kirche, Zeitung, Friedhofsverwaltung, etc. – Kontakt aufzunehmen.

■ Unterlagen des/der Verstorbenen heraussuchen: Für die nun anstehenden Aufgaben werden folgende Dokumente benötigt und am besten in einer Mappe sicher zusammengefasst: Personalausweis, Geburtsurkunde, Todesbescheinigung des Arztes (siehe oben),- Familienstammbuch beziehungsweise Heirats- oder Lebenspartnerschaftsurkunde, Rentenversicherungsnummer, Mitgliedskarte der Krankenkasse.

■ Für die Organisation der Bestattung sind folgende Unterlagen wichtig, sofern sie existieren: Nutzungsrecht für eine Grabstelle, Willenserklärung des Verstorbenen zu seiner eigenen Bestattung, Bestattungsvorsorge-Dokumente

■ Meldung des Sterbefalls beim Standesamt der Kommune

■ Meldung des Sterbefalls bei der Krankenversicherung des/ der Verstorbenen

■ Trauerfeier und Bestattung organisieren: Erster Ansprechpartner ist auch hier das Bestattungsunternehmen, das bei der Terminfindung und bei der Klärung der erforderlichen Fragen– etwa beim Pfarramt oder der Friedhofsverwaltung – helfen kann.

■ Todesanzeige in der Zeitung: Wenn die Termine für Trauerfeier und Bestattung feststehen, kann eine Todesanzeige in der Zeitung geschaltet werden. Die Anzeige sollte in der Regel zwei Tage vor der Beerdigung erscheinen.

■ Leichenschmaus oder Trauerkaffee: Falls es nach der Beerdigung noch eine Gelegenheit zur Zusammenkunft der Trauernden mit einem Essen oder einem Imbiss geben soll, lässt man sich am besten von örtlichen Gastronomen oder Catering-Unternehmen helfen.

■ Blumenschmuck bestellen

■ Druck von Sterbebildern und Trauerkarten veranlassen

■ Verwandte und Bekannte über den Zeitpunkt von Trauerfeier und Beerdigung informieren.

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