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Im Alltag abgesichert

AUSBILDUNG: Welche Versicherungen sind sinnvoll?

Im Alltag abgesichert

Wer eine Versicherung abschließen möchte, sollte Angebote vergleiche. BILD: Pexels 

Mit dem Unterschreiben des Arbeitsvertrages kommen nicht nur Pflichten und Rechte, sondern auch Risiken auf den Arbeitnehmer zu.Welche Versicherungen werden dann sinnvoll? Neben den herkömmlichen Sozialversicherungen, deren Beiträge unter Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufgeteilt sind, sollten spätestens mit dem Beginn des Arbeitsverhältnisses über einige weitere Absicherungen nachgedacht werden. Dazu gehört in erster Linie die private Haftpflichtversicherung. Diese bewahrt vor belastenden Zahlungen, wenn man Schaden am Hab und Gut einer anderen Person verursacht hat. Weiterhin in Frage kommt eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Diese bewahrt die finanzielle Sicherheit, sollte man nicht mehr arbeitsfähig sein. Ein Vertragsschluss in jungen Jahren und gutem Gesundheitszustand ist ratsam. Dies gilt auch für die Krankentagegeldversicherung. Sie lohnt sich allerdings nur, wenn man mehr als die Beitragsbemessungsgrenze verdient, da die Zahlungen aus der gesetzlichen Krankenversicherung deutlich niedriger als das gewohnte Einkommen wären.

Je nach Tätigkeit können weitere Versicherungen in Betracht gezogen werden, zum Beispiel eine Berufsunfallversicherung bei besonders körperlich orientierten Berufen. Während die gesetzliche Unfallversicherung erst ab einer Invalidität von 20 Prozent greift, kommt die private schon bei einem Prozent zum Tragen.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ersetzt sie allerdings nicht! Eine Rechtsschutzversicherung kann Sicherheit bieten, wenn man Ansprüche gegenüber dem Arbeitgeber, Mietern oder Vermietern, im Verkehr und so weiter anbringen möchte. Für jede Versicherung gibt es zahlreiche Anbieter und individuelle Zuschnitte. Wer sich für einen bestimmten Versicherungsschutz interessiert, sollte sich gut informieren und Angebote vergleichen. TEXT: lps/LK.

Anspruch auf ein Arbeitszeugnis

 
Ein Arbeitszeugnis dokumentiert dem Arbeitnehmer und dem zukünftigen Arbeitgeber die Dauer und Art der Beschäftigung, sowie die Leistung und Qualifikationen. In einem ausführlichen Zeugnis sind unter anderem auch Angaben zum Sozialverhalten enthalten. Diese Informationen dienen bei Einstellungen und Personalentscheidungen, neben dem Lebenslauf, als wichtiger Nachweis für die Eignung der Bewerbung. Es gilt sozusagen als offizielle Firmenurkunde, es beschreibt und bewertet die Leistungen des Arbeitnehmers.

Da es in Deutschland einen rechtmäßigen Anspruch auf ein Arbeitszeugnis nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses gibt, wiegt dessen Aussage entsprechend schwer und sollte auf hohe Qualität geprüft werden. Nur so können die Chancen auf dem Arbeitsmarkt stetig verbessert werden.Man sollte daher darauf achten, dass ein entsprechendes Zeugnis zeitnah vom Arbeitgeber verfasst wird, da der Anspruch nach drei Jahren verfällt.

Dabei ist zu beachten, dass ein Arbeitszeugnis immer wahr und wohlwollend formuliert wird. Die Geheimcodes, die mittlerweile Einzug gehalten haben, sind daher manchmal schwer zu erkennen. Es bietet sich somit an eine bekannte Person oder Vertraute über das Zeugnis lesen zu lassen. Ärgerlich wäre, wenn etwas missverständlich formuliert wurde und man sich beim nächsten Vorstellungsgespräch mögliche Chancen mit diesem Zeugnis verbaut. Eine Beurteilung über vorherige Beschäftigungen hat allerdings in der Regel nur Vorteile. lps/Str.

Checkliste Arbeitsvertrag

• In Deutschland herrscht Vertragsfreiheit. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber grundsätzlich an keine direkten Regeln gebunden ist und die Gestaltung eines Arbeitsvertrages daher sehr variabel sein kann.
• Dennoch gilt es, auf bestimmte Faktoren ein besonderes Augenmerk zu legen. Denn es ist ganz eindeutig, dass diese Art von Verträgen für schlechte Zeiten wichtig ist. Daher braucht es explizite Aufmerksamkeit der Arbeitnehmer für einen wohlgesonnenen Arbeitsvertrag.
• Die in Rechtsdeutsch verfassten Klauseln können daher manchmal sehr verwirrend sein. Wichtig ist es aus diesem Grund, sich vor der Vertragsunterzeichnung Zeit zu nehmen, um alles genau zu lesen und zu verstehen.
• Im Allgemeinen ist darauf zu achten, dass der Vertrag ausschlaggebende Aspekte beinhaltet:
• Es sollte in jedem Fall eine konkrete Tätigkeitsbeschreibung vorliegen, sodass genau geregelt ist, welche Arbeit verübt werden soll.
• Dazu kommen Faktoren wie Arbeitsort, Kündigungsfristen für das Beschäftigungsverhältnis, die Dauer der Beschäftigung und die Vergütung.
• Sollten ein oder mehrere Punkte nicht vorhanden sein, ist es das Recht der Arbeitnehmer diese Informationen einzufordern bzw. sich diese Informationen vom Arbeitgeber nachträglich zu erfragen. lps/Str.