1. Block für Werbung geeignet (1. echter Block 10014/1044)
Werbung wurde explizit für die Seite ausgeschaltet
Sonderveröffentlichung
Themenspecial Creglinger Stadtfest

Jubiläums-Programm spiegelt die große Vielfalt Creglingens wider

Stadtfest: Vom 29. bis 31. Juli feiert das Tauberstädtchen seinen 50. Geburtstag als Gesamtgemeinde

Zum Rahmenprogramm trägt auch der Theaterverein Reinsbronner Bühnenzinnober bei. Er zeigt einen Sketch aus seiner diesjährigen Sommersaison. BILD: VEREIN

29.07.2022

Creglingen. Vereint in bunter Vielfalt: Die Stadt Creglingen mit ihren über 30 Ortschaften feiertden50.Geburtstag als Einheitsgemeinde. Am kommenden Wochenende wollen die Creglinger beweisen, dass sie richtig zu feiern verstehen.

13 ehemals selbstständige Gemeinden haben sich 1972 zur neuen Stadt Creglingen zusamenngeschlossen. Anfangs mag es gewisse Bedenken gegeben haben, ob dieser Zusammenschluss für alle Vorteile bringt. Inzwischen darf man feststellen, dass die Stadt aus ihren Möglichkeiten das Beste gemacht hat. Und deshalb soll der Geburtstag auch gebührend mit einem Stadtfest gefeiert werden. Vom 29. bis 31. Juli will Gesamt-Creglingen sich von seiner kreativen Seite zeigen und ein Programm auf die Beine stellen, das die Vielfalt der Kommune widerspiegeln soll.

Inoffizieller Auftakt ist am Freitag, 29. Juli, mit einer Plattenparty. Am Samstag, 30. Juli, geht es offiziell um 13 Uhr im Aktionszelt los, vorher verschaffen sich die Böllerschützen der Friendsof American History Gehör. Um 13.15 Uhr beginnt das Unterhaltungsprogramm im Aktionszelt mit einem Sketch der Ortschaft Finsterlohr, der zeigt, was passieren kann, wenn man sich auf eine Jubiläumsveranstaltung vorbereitet und dabei fast Schiffbruch erleidet. Um 13.30 Uhr schließen sich Tänze der Kinder und Jugendlichen der Tanzvilla Creglingenan. Um 14 Uhr wird am Schulzentrum die sehenswerte Ausstellung über Creglingen und seine Dörfer eröffnet. Weiter geht das Programm dann auf der Hauptbühne um14.30Uhrmit dem Theaterverein Reinsbronner Bühnenzinnober, der einen Sketch aus seiner diesjährigen Sommersaison auf die Bühne bringt. Im Anschluss (gegen 15.15 Uhr) wird sich die Ortschaft Niederrimbach mir einem imposanten Projektchor präsentieren. Um 16 Uhr folgt die Ortschaft Freudenbach mit einem Sketch unter dem Titel „Politisches tete a tete“.Um16.45Uhr schließt sich ein Ständchen des gemischten Choresaus Münster auf der Hauptbühne an. Im Aktionszelt spielt dann ab 17 Uhr die Stadtkapelle Creglingen zur Unterhaltung auf.

Das Open Air-Konzert mit der Band Lost Eden beginnt um 20 Uhr.

Das Sonntagsprogramm startet um 9.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Stadtkirche. Um 10.30 Uhr geht es im Aktionszelt mit den Klosterwälder Musikanten weiter, danach folgen gegen 11 Uhr die offizielle Begrüßung, Grußworte und ein Weißwurstfrühstück für geladene Gäste und alle weiteren Interessierten. In diesem Rahmen wird ein Überraschungschor auftreten und eine Creglinger Hymne vorstellen, außerdem tritt die Ortschaft Finsterlohr nochmals mit ihrem Sketchauf. Gegen 12.30 Uhr sorgen die Oberländer Musikanten für Unterhaltung im Aktionszelt.

Das Rahmenprogramm wird auf der Hauptbühne um 12.45 Uhr fortgesetzt mit der Ortschaft Freudenbach, die ihren Sketch ein zweites Mal aufführt. Um 13.30 Uhr sorgen Schülerinnen und Schüler des Musikstudios Harald Beibl für Unterhaltung. Um 14.15 Uhr folgt der Theaterverein Reinsbronn mit der Wiederholung des Sketches vom Samstag. Es schließt sich gegen 14.45 Uhr eine Performance der Tanzvilla Creglingen an. Um 15 Uhr starten die Rossinis mit ihrem Musikprogramm, ab 16 Uhr geben die Tanzsportfreunde einen Einblick in ihr Können – und jedermann ist zum Mittanzen zu den Klängen der Rossinis aufgefordert. Um 18 Uhr folgen dann rockige Klänge mit der Band Full Circle.

Auf dem Gelände der Foodmeile in der Kieselallee sind zudem weitere Attraktionen geplant: Die Apis sind mit einem Spielmobil vertreten, die Funbogner geben Einblick in die Kunst des Bogenschießens, die Ortschaft Schmerbach steuert eine Fotobox bei. Frauental ist mit einem Modell der Klosterkirche dabei und bietet ein Klosterkräuter-Raten.

Die Firma Wirthwein ist mit einem Stand und einer Spielstraße vor Ort, die Bücherei ist mit einem Stand vertreten und der Keltenverein Finsterlohr präsentiert Lagerleben. Der Verein Lebendiges Waldmannshofen gibt Einblick in seine Arbeit. Arno Boas

Schmerbach

■ Geschichte:

■ 1274 Erste urkundliche Erwähnung.
■ 14. Jh. Schmerbach war im Besitz der Hohenlohe, die 1321 und 1325 Güter an das Kloster Schäftersheim und den Deutschen Orden überließen.
■ 1399 Schmerbach gelangte an Rothenburg.
■ 1806 Der Ort fiel mit Rothenburg an Bayern und bereits 1810 wiederum an Württemberg.
■ 1972 Schmerbach wurde ein Ortsteil von Creglingen.

■ Einwohnerentwicklung:

■ 1800: 286 Einwohner
■ 1850: 286 Einwohner
■ 1900: 297 Einwohner
■ 1950: 320 Einwohner
■ 1970: 208 Einwohner
■ 2021: 156 Einwohner

■ Übersicht über die Bürgermeister

■ Joh. Georg Meissner (1883-1920)
■ Konrad Markert (1920-1920)
■ Wilhelm Ulm (1930-1933)
■ Leonhard Beck (1933-1945)
■ Wilhelm Ulm (1945-1957)
■ Hermann Beck (1957-1972)

■ Gemeindefläche:

■ 612 ha (Stand: 31. Dez. 1963)


Waldmannshofen mit Sechselbach

■ Geschichte:

■ 807 Erstmals urkundlich erwähnt – in einem Tauschvertrag von Gütern von Kaiser Karl dem Großen und Bischof Egilward von Würzburg.
■ Seit 14. Jh. Waldmannshofen war ein Rittergut der Truchsesse von Baldersheim, später der Herren von Rosenberg.
■ Mitte 17. Jh. gehörte der Ort den Herren von Rosenberg, dann den Grafen von Hatzfeld.
■ 1805 Der Ort kam zu Bayern.
■ 1810 zu Württemberg.
■ 1972 Waldmannshofen wurde ein Ortsteil von Creglingen.

■ Einwohnerentwicklung:

■ 1800: 400 Einwohner
■ 1850: 490 Einwohner
■ 1900: 470 Einwohner
■ 1950: 579 Einwohner
■ 1970: 412 Einwohner
■ 2021: 271 Einwohner

■ Gemeindefläche:

935 ha (Stand: 31. Dez. 1963)


Reinsbronn mit Altmühle, Niedersteinach, Burg Brauneck und Schirmbach

■ Geschichte:

■ 1267 Erste urkundliche Erwähnung von Reinsbronn (Herrn von Reinoldisbrunne Dienstmannen des Herrn von Hohenlohe-Brauneck).
■ 1448 Mit der übrigen Herrschaft Brauneck gelangte Reinsbronn, das zur Zehnt Hart gehörte, an Brandenburg-Ansbach.
■ 1587 Philipp Geyer von Giebelstadt kaufte seinen Besitz in Reinsbronn, erbaute das Geyerschloss, die erste Kirche und setzte die Reformation in Reinsbronn durch.
■ 1708 Reinsbronn ging an Preußen.
■ 1729 wiederum an Brandenburg-Ansbach.
■ 1750 Der Ort wurde dem Amt Creglingen zugeschlagen und teilte fortan dessen weitere Geschichte.
■ 1810 Der Ort fiel an Württemberg.
■ 1972 Reinsbronn wurde ein Ortsteil von Creglingen.

■ Einwohnerentwicklung:

■ 1800: 594 Einwohner
■ 1850: 600 Einwohner
■ 1900: 570 Einwohner
■ 1950: 645 Einwohner
■ 1970: 491 Einwohner
■ 2021: 309 Einwohner
■ Der letzte selbständige Bürgermeister hieß Karl Heppel (1966-1972).

■ Gemeindefläche:

■ 998 ha (Stand: 31. Dez. 1963)

Weitere Artikel
Samstag, 30. Juli 2022 Oldie-Nacht und Tanz mit den „Starlights“ – Live! Einlass ab 18:30 Uhr, Starlights ab 20:30 Uhr, Eintritt 7 Euro (kein Einlass für Jugendliche unter 16 Jahre) Mit... [mehr]
Beckstein. Der Sommer zeigt sich wieder von seiner schönsten Seite – so auch im Weingut Benz in Beckstein, das dieses Jahr zum 27. Mal zu dem weit über die Region hinaus bekannten... [mehr]
Creglingen. Die Tauberstadt feiert in Kürze ihre Neuentstehung: Vor 50 Jahren schlossen sich Creglingen und zwölf Umlandgemeinden zur neuen Stadt Creglingen zusammen. Dieser Zusammenschluss ist der ... [mehr]