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Sonderveröffentlichung
Themenspecial Beruf & Ausbildung

So klappt es

Kollegen: Das Gespräch mit anderen suchen

Über die Zeit hinweg können aus Kollegen Freunde werden. BILD: PEXELS

21.09.2021

Mit dem Start ins Berufsleben ändert sich oft auch das soziale Umfeld. Ein Großteil des Tages wird nun in der Firma und mit den Kollegen verbracht. Dieser Neuanfang bietet viele Chancen. So können am neuen Arbeitsplatz interessante Bekanntschaften und sogar zukünftige Freundschaften entstehen.

Maschinenfabrik Gustav Eirich GmbH & Co KG

           

Nicht immer ist es einfach, als Neuankömmling den Einstieg in eine Gruppe zu finden. Hier gilt es, freundlich zu bleiben und das Gespräch zu den anderen Mitarbeitern zu suchen, ohne aufdringlich zu wirken.

Die persönliche Vorstellung jedem Kollegen gehört am ersten Tag dazu. In den Pausenzeiten bleibt manchmal Zeit, um miteinander in Kontakt zu kommen. Für das gegenseitige Kennenlernen ist es hilfreich, einige persönliche Details von sich preiszugeben. Das kann zum Beispiel das Ausüben eines besonderen Hobbys sein. Eine offene Einstellung zueinander wird meist mit Offenheit des Gegenübers belohnt. So kann ein kollegiales Miteinander entstehen, das den Arbeitsalltag langfristig bereichert. lps/ML

Ratgeber

Können Azubis einfach den Ausbildungsbetrieb wechseln?

Irgendwie hatte man sich die Aufgaben, die Stimmung im Team oder die Arbeitszeiten anders vorgestellt. Welche Möglichkeiten Azubis dann haben.

Wer direkt nach dem Schulabschluss in eine Ausbildung startet, weiß manchmal gar nicht genau, was auf ihn zukommt. Aber was, wenn Azubis dann im Ausbildungsbetrieb so überhaupt nicht gefällt? Können sie einfach in einen neuen Betrieb wechseln?

„Einfach wechseln geht nicht“, sagt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin. „Der Azubi müsste zunächst das Ausbildungsverhältnis mit dem Altbetrieb beenden, also zum Beispiel einen Aufhebungsvertrag schließen oder kündigen.“ Für einen Aufhebungsvertrag braucht man das Einverständnis des Ausbildungsbetriebs, wieder Fachanwalt erklärt. Kündigen kann man einseitig, also ohne Einverständnis des Arbeitgebers.

„Für die Kündigungsmöglichkeiten kommt es aber entscheidend darauf an, wie lange die Ausbildung schon läuft“, schränkt Bredereck ein. Während der Probezeit, die zwischen einem und vier Monaten dauert, könne das Berufsausbildungsverhältnis jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden. Nach Ablauf der Probezeit jedoch dürfen Azubis nur aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen. „Das müssen dann allerdings ganz gravierende Gründe, wie zum Beispiel schwerwiegende Vertragsverletzungen des Arbeitgebers sein.“

Mit einer Frist von vier Wochen darf der Auszubildende außerdem auch nach Ablauf der Probezeit kündigen, wenn er die Berufsausbildung aufgeben oder sich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen will. „Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, lohnt es sich aber häufig, trotzdem einmal mit dem Ausbildungsbetrieb zu sprechen. Unmotivierte Azubis sind oft gar nicht gewünscht“, sagt Bredereck. Häufig sei die Unzufriedenheit auch beidseitig. Dann könne eine entsprechende Aufhebung vermutlich einvernehmlich erreicht werden. dpa

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