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Sonderveröffentlichung
Themenspecial Steuerberater aus der Region

Steuern sparen durch Corona

Tipp: Unternehmen und Privatpersonen können Ausgaben geltend machen

Das Coronavirus ist auch für Steuervorteile verantwortlich. BILD: PIXABAY

6.02.2021

Die Corona-Pandemie geht an kaum jemandem spurlos vorbei. Besonders im finanziellen Bereich sind die Auswirkungen zu spüren. Sofern man sie kennt und geltend macht, können Steuervergünstigungen wirtschaftlichen Schwierigkeiten entgegenwirken.

Arbeitgeber können ihren Angestellten eine steuer- und sozialabgabenfreie Prämie von 1 500 Euro zahlen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass diese Prämie zum ohnehin geschuldeten Lohn gezahlt und auf dem Lohnkonto des Arbeitnehmers aufgezeichnet wird.

Angestellte haben die Möglichkeit, Stundungsanträge bei der Finanzbehörde zu stellen. Da die Finanzämter jedoch mehrere Wochen für die Bearbeitung benötigen, sollten SEPA-Lastschriftmandate widerrufen werden. So lässt sich eine zwischenzeitliche Abbuchung der Steuern verhindern.

Menschen, die einen Dienstwagen nutzen und dieser unter der Ein-Prozent-Regelung versteuert wird, können wertvolle Euros sparen.

Sobald man das Dienstfahrzeug wegen Betriebsunterbrechung temporär nicht benötigt, sollte man es stehen lassen und bestenfalls den Tachostand fotografieren.

Sofern man seinen betrieblichen Dienstwagen während der Corona-Krise nachweislich stehen lässt, muss man in dieser Zeit keinen geldwerten Vorteil für die Privatnutzung versteuern. Manche Menschen nutzen die Verzweiflung anderer aus und geben sich am Telefon als Behördenmitarbeiter aus. Ziel ist das Abgreifen von Bank- und Firmendaten. Solche Vorgehensweisen sind Betrug, denn keine Behörde wird diffizile Daten am Telefon erfragen.

Steuerberater können hier mit weitreichenden Informationen hilfreich zur Seite stehen. lps/AM.

Geld ausgeben um Geld zu verdienen

Unternehmen müssen auf sich aufmerksam machen und das funktioniert mit Werbung am besten. Da man Werbungskosten steuerlich geltend machen kann, wird der Gewinn geschmälert und die Einnahmen werden gesichert. Am häufigsten vorkommende Arten der Werbungskosten sind: Einkünfte aus „nichtselbstständiger Arbeit“, „Vermietung und Verpachtung“ und „Kapitalvermögen“.

Werbungskosten, die aus nicht selbstständiger Arbeit resultieren sind beispielsweise: Arbeitskleidung, Reisekosten für Dienstreisen, doppelte Haushaltsführung, Fachliteratur, sowie Telefon- und Umzugskosten.

Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung hingegen sind folgende: Annoncen für die Mietersuche, Erschließungs- und Anschlusskosten, Grundsteuer, Verwaltungs- und Heizkosten sowie Kontoführungsgebühren. Werbungskosten für Kapitaleinnahmen unterliegen überwiegend der pauschalen Abgeltungssteuer von 25 Prozent.

Mit dem Sparerpauschbetrag sind alle Werbungskosten im Zusammenhang mit dieser Einkunftsart abgegolten. lps/AM.

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