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Sonderveröffentlichung

Wenn das schwere E-Bike mit in den Urlaub soll, eignet sich ein Fahrradträger für Anhängerkupplungen. BILD: PATRICK PLEUL/DPA

16.07.2022

Ab in den Urlaub, am besten kommt das Rad auch mit. Doch geht das auch mit dem E-Bike, das deutlich schwerer ist? In der Zeitschrift „Auto Straßenverkehr“ (15/2022) wurden drei Trägersysteme für das Auto unter die Lupe genommen. 

Dachträger: 

Am günstigsten sind Träger, die auf dem Autodach befestigt werden. Ist der Grundträger vorhanden, fehlen nur noch die Schienen. Diese kosten lauf dem Fachmagazin zwischen 20 bis 100 Euro. Für diese Art der Fahrradbefestigung ist bei Fahrrädern, die gerne mal um die 30 Kilogramm wiegen, allerdings Muskelkraft gefragt.

A.M.T. Autohaus GmbH

Außerdem könne es beim Befestigen zu Lackschäden kommen.

Auch das Auto sei oft für solch eine Last nicht geeignet, so die Tester. Bereits zwei Elektroräder könnten die Dachlast überschreiten. Für leichte Rennräder seien Dachträger aber eine gute Lösung.

Aber: Durch die Räder auf dem Dach verändert sich das Fahrverhalten des Autos in der Kurve und bei Seitenwind. Außerdem gilt ein Tempolimit von 120 Stundenkilometern und auch der Spritverbrauch steigt rapide.

Heckträger:

Mit einem Preis zwischen 50 bis 250 Euro etwas teurer, dafür aber für schwerere Räder besser geeignet sind Heckträger. Diese können an der Heckklappe oder auf dem Kofferraumdeckel montiert werden. Die Tester raten dazu, bei Kauf auf ein geeignetes Trägermodell zu achten, das an das eigene Fahrzeug angepasst ist.

Andernfalls drohen Kratzer am Lack. Die Tester sehen den Vorteil des Modells beim Fahren: Die Räder stehen nicht im Wind, können leicht eingehängt und gesichert werden. Dafür lasse sich die Gepäckraumklappe wohl nur schwer oder gar nicht öffnen.

Träger für die Anhängerkupplung:

Als die komfortabelste Lösung für schwere E-Bikes bewerten die Tester Transportplattformen, die man auf den Kopf der Anhängerkupplung setzt und dort mit einem Spannhebel arretiert. Allerdings handle es sich dabei auch um die teuerste Transportmöglichkeit (150 bis 400 Euro) – besonders, wenn man die Anhängerkupplung nachrüsten muss. tmn

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